♥ Rezension Dark Wonderland ♥

Verlag: cbt
Erscheinungstermin: 24. November 2014
Sprache: Deutsch
Preis Gebundene Ausgabe: 17,99€
Preis Kindle Edition: 13,99€
Seiten: 464
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Bewertung: 5/5 Eulen! ♥
 
Folge dem Flüstern … in das Reich hinter dem Spiegel

Alyssa kann Blumen und Insekten flüstern hören, eine Gabe, die schon ihre Mutter um den Verstand brachte. Denn sie sind die Nachfahrinnen von Alice Liddell – besser bekannt als Alice im Wunderland. Als sich der Zustand ihrer Mutter verschlechtert, kann Alyssa ihr Erbe nicht mehr leugnen, sie muss jenen Fluch brechen, den Alice damals verschuldet hat. Durch einen Riss im Spiegel gelangt sie in das Reich, das so viel finsterer ist, als sie es aus den Büchern kennt, und zieht dabei ihren besten Freund und geheime Liebe Jeb mit sich. Auf der anderen Seite erwartet sie jedoch schon der zwielichtige und verführerische Morpheus, der sie auf ihrer Suche leitet. Aber wem kann sie wirklich trauen?

Auf Dark Wonderland habe ich ja regelrecht hingefiebert. Ich war mehrmals kurz davor, es mir auf Englisch zu kaufen, aber irgendwie wollte ich es dann doch lieber auf Deutsch lesen.
Dark Wonderland ist wieder so ein Buch, bei dem ich wirklich traurig bin, dass ich es auf dem kindle gelesen habe. Ich LIEBE das Cover nämlich. Es passt auch so gut zum Buch, da es die düstere Stimmung des Wunderlands toll wiedergibt.


Handlung:


Anita Howard hat sich laut Autorenprofil als Fan von Alice im Wunderland gefragt, wie es denn wäre, wenn die düstere Stimmung dominanter wäre. Und genau diese Frage hat sie mit ihrem Buch beantwortet. Es geht um Alyssa, eine Nachfahrin von Alice, die aufgrund der „Krankheit“ ihrer Mutter in das Kaninchenloch steigen möchte, so wie es einst Alice getan hat.
Ihre Mutter ist nämlich in einer psychiatrischen Einrichtung, da sie ständig vom Wunderland erzählt und mit Insekten spricht.
Dieser „Fluch“ lastet auch auf Alyssa. Auch sie hört die Insekten und Pflanzen flüstern und hat deshalb Angst, genauso verrückt zu werden, wie ihre Mutter. Aus diesem Grund betritt sie mit ihrem besten Freund Jeb das Wunderland und möchte den Fluch, der auf den weiblichen Mitgliedern ihrer Familie lastet, brechen.


Charaktere:


Ich habe Alyssa von Anfang an gemocht. Das Buch beginnt, als sie mit ihrem besten Freund Jeb beim Skaten ist und sich dort verletzt. Schon ihre ersten paar Sätze haben sie mir sehr sympathisch gemacht. Alyssa ist meiner Meinung nach ein wirklich toller Charakter. Sie ist clever, tapfer, mutig, scheut vor nichts zurück, um ihre Familie und ihren Freund Jeb zu retten. Außerdem ist da noch ihre dunklere Wunderlandseite, die mehr und mehr in den Vordergrund rückt, je länger sie sich im Wunderland aufhält.
Ich fand Alyssa einfach authentisch. Ihre Gefühle sind bei mir angekommen und sie konnte mich berühren.
Jeb war mir auch sehr sympathisch, vor allem, je besser man ihn kennenlernt. Er benimmt sich anfangs eher wie ein großer Bruder gegenüber Alyssa und möchte sie vor allem und jedem beschützen. Einige könnte das vielleicht gestört haben, ich fand es irgendwie süß.
Wen ich auch einfach TOLL fand war Morpheus. Ach ich mag die Bad Boys einfach :D Er hat sowas Damon-mäßiges von Vampire Diaries, finde ich. Ich fand ihn einfach toll, weil er einfach undurchschaubar ist und sich hinter seiner Fassade versteckt. Bis zum Schluss weiß man immer noch nicht so ganz, ob er jetzt auf Alyssas Seite steht, oder seinen eigenen Vorteil im Kopf hat. Ich fand es toll. Da hat Anita Howard meiner Meinung nach einen grandiosen Charakter geschaffen.
Die Charaktere sind allesamt wahnsinnig gut durchdacht und beschrieben. Auch die Netherlings (Wunderlandbewohner) sind alle etwas anders als in dem Alice im Wunderland, das wir alle kennen. Auch diese Idee war so gut von Anita Howard. Alice hat die Netherlings durch ihre Kindheitsfantasien anders wahrgenommen, als sie eigentlich sind. Wie cool ist das denn!? Aber dazu mehr in der Kategorie „Schreibstil“


Schreibstil:


Anita Howard schreibt WUNDERVOLL. Sie beschreibt das Wunderland so detailreich, dass ich mit Alyssa durch das Kaninchenloch gestiegen bin und mich gefühlt habe, als würde ich mit Alyssa und Jeb den See trockenlegen, oder den verrückten Hutmacher treffen.
Zu ihrem Schreibstil gehört jetzt bei mir auch die Idee hinter der Geschichte, weil ich die Idee einfach so toll fand. Vor allem das Wunderland und seine Bewohner ist der WAHNSINN!
Die Charaktere so zu beschreiben und zu verändern und das auf die verdrehten Kindheitserinnerungen von Alice zu münzen. Ich war total begeistert.


Fazit:


Eine absolute perfekte Märchenneuerzählung. Obwohl… eine richtige Märchenneuerzählung ist es ja nicht. Es geht hier ja nicht um Alice, sondern um ihre Nachfahrin Alyssa. Ich fand das Buch von vorne bis hinten spannend und habe mich richtig ins Wunderland hineinversetzen können.
Klar ist das Buch teilweise verwirrend und ich habe mehrmals nochmal zurückblättern müssen, weil das Buch einfach so viele Twists hat, dass ich ab und zu nicht ganz folgen konnte, aber das war gar nicht schlimm, denn die Kompletthandlung hat einfach gepasst und es ist immerhin das Wunderland. Da ist es glaube ich ganz normal, dass es ein bisschen verwirrend ist… ;)
Also eine absolute Kaufempfehlung von mir. Ich kann das Buch zu meinen Lieblingsbüchern zählen, das ist klar. Oh man… So lange auf Band 2 warten… Oder ich muss doch zum Englischen Buch greifen… ;)

Kommentare:

  1. Hach, du bist sooooooo euphorisch! Ich glaube mir bleibt nichts anderes übrig, als es auf meine Wunschliste zu setzen =)

    LG
    Anja

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    1. Ohhh ja das bin ich bei dem Buch tatsächlich :D
      Da hast du recht! Ich bin gespannt, wie's dir gefällt :)

      LG
      Lisa

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Hallöchen,

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Liebe Grüße
deine Lisa